Modell von Seniorenpflegeheim im Rathaus aufgestellt

Im Eingangsbereich des Stollberger Rathaus vermittelt seit Mittwoch ein Modell einen Eindruck vom neuen Seniorenpflegeheim Bergresidenz. Bei der Suche nach dem Namen der Einrichtung an der Feldstraße wurde mit einem Wettbewerb die Bevölkerung einbezogen.

„Die Wahl ist uns nicht einfach gefallen“, berichtet Andreas Lasseck von der Auswertung des Wettbewerbs, mit dem ein Name für das neue Seniorenpflegeheim in Stollberg gefunden werden sollte. Die Einrichtung wird nicht nur ein behütetes Zuhause für pflegebedürftige Senioren sein, sondern auch ein offenes Haus mit Bürgernähe, welches sich in die Region integriert. Das soll sich auch im Namen und bei der Einrichtung niederschlagen. „Wir bedanken uns für die zahlreichen Vorschläge! Viele bezogen sich auf die Bergbautradition des Ortes, sodass wir uns letztendlich für den Namen ‚Bergresidenz‘ entschieden haben“, so der Vorsitzende der Volkssolidarität Chemnitz, in deren Auftrag das Haus an der Feldstraße gebaut wird. Betrieben wird es vom Tochterunternehmen ESB – Seniorenresidenz Stollberg GmbH. Bei voller Belegung werden sich etwa 100 Mitarbeiter um das Wohl der 126 Bewohner kümmern. 

Ende des Jahres sollen die ersten Senioren einziehen. „Wir wollen die Eröffnung des Hauses gemeinsam mit unseren Bewohnern feiern“, sagt Andreas Lasseck. „Daher wird die offizielle Eröffnungsfeier erst im kommenden Jahr stattfinden. Dazu werden wir auch die Gewinner unseres Wettbewerbs einladen.“

Interessenten und Angehörige pflegebedürftiger Senioren können sich schon ab dem 27. September direkt in Stollberg informieren und beraten lassen. Dienstags zwischen 09:00 und 11:00 Uhr und donnerstags von 15:00 bis 18:00 Uhr steht ein Ansprechpartner in einem Büro der Volkssolidarität Westerzgebirge (Albrecht-Dürer-Straße 23) zur Verfügung. „Mit dem ortsansässigen Regionalverband der Volkssolidarität verbindet uns schon seit langem eine gute Zusammenarbeit“, betont Andreas Lasseck. „Selbstverständlich steht unser Seniorenpflegeheim und sein Angebot auch den Mitgliedern der Volkssolidarität in Stollberg offen.“